Übersicht - Fallarchiv

 
Übersicht - Fallarchiv
Das Fallarchiv Sportdidaktik will unterschiedlichen Adressaten auf einfachem Weg Fallgeschichten zugänglich machen. Als Nutzer denken wir dabei vor allem an Ausbilder/innen aus den unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung, aber auch an Studierende, Praktikumslehrpersonen und Sportlehrer/innen.
 

Ein Fallarchiv für die Sportdidaktik

Neues zu Entdecken und zu Lernen besteht meist darin Bestehendes zu verbinden. (Fall-) Geschichten bieten sich an dieses Bestehende abzubilden, weil wir selbst ohnehin immer in Geschichten „verstrickt“ sind (Schapp 2004). Das Potential dieser „Verbindungen“ liegt wohl darin, dass fremde Geschichten mit eigenen oder nur eigene Geschichten oder nur fremde Geschichten aneinandergereiht werden (Buck 1967). Diese kreative Möglichkeit Neues zu entwickeln möchten wir mit diesem Fallarchiv unterstützen.

LehrerInnenhandeln im Kontext von Sportunterricht ist immer Handeln in konkreten Situationen. Diese Situationen lassen sich im Rahmen von Fallgeschichten unterschiedlicher Textsorten festhalten, um damit sowohl Fallarbeit im Rahmen der LehrerInnenausbildung als auch Fallstudien innerhalb der fachdidaktischen Forschung zu ermöglichen.

Das Fallarchiv Sportdidaktik will unterschiedlichen AdressatInnen auf einfachem Wege Fallgeschichten zugänglich machen:

  • AusbilderInnen
  • Studierende
  • ReferendarInnen
  • PraxislehrerInnen
  • LehrerInnen

Dabei handelt es sich um alltägliche Beobachtungen aus dem Sportunterricht, die in der Regel von Studierenden des Faches Sport niedergeschrieben wurden. Neben dieser zentralen Zielsetzung sollen auch Interpretationsansätze vor- und zur Diskussion gestellt werden. Damit soll eine Reflexionsplattform angeboten werden, die die Möglichkeit eröffnet, sich über eigene (und fremde) Erfahrungen aus dem Sportunterricht mit anderen auszutauschen und so den eigenen Reflexionshorizont zu erweitern.

Zentrale Fragen bei der Arbeit im Fallarchiv betreffen die Möglichkeiten und Grenzen von Kategorisierungen, die einerseits notwendig sind, um einen systematischen Überblick über das Material zu eröffnen, andererseits aber nicht die Offenheit von Falldiskussionen auf der Basis vorschneller Einordnungen beschränken dürfen.

Roland Messmer & Ilka Lüsebrink,
Pädagogische Hochschule FHNW Basel, Pädagogische Hochschule Freiburg